Posted @ 3:21 PM on August 6, 2010 by Argante
Ich stecke voll in der Vorbereitung zum 8:8 Löwentor am 8. August und fühle mich aber eher als wäre Herbst und ich würde mich auf den kommenden Winter vorbereiten.
Statt eines sehr kühlen Sommertages genieße ich den milden Herbsttag!
Körper und Seele gehen in Balance, ich horche nach Innen und freue mich auf die Freuden des Winters, wie z. B. Konzerte und Ausstellungen besuchen und Apfelkuchen backen.
Die Zeit hat ein Übermaß an Schnelligkeit gewonnen, das sich im Körper ungewohnt anfühlt, aber mich nicht wirklich überrascht, weil seit Jahren das Tempo anzieht, aber die jetzige Beschleunigung ist enorm.
Alles neu, alles gut, alles anders. Bin im Fluß und verbunden mit allem was ist.
Das ist was zählt.
Posted @ 11:59 AM on Juli 17, 2010 by Argante
Plötzlich aus dem Nichts treten Möglichkeiten ins Hier und Jetzt, die ich selbst hätte mir nie so organisieren oder konstruieren können.
Auf meiner Wunschliste der Aktivitäten, die ich wieder in mein Leben integrieren will, sind Querflötespielen, Tanzen und mich um die praktische Umsetzung von “Quantum Performance” zu kümmern, wie z.B. damit ich in drei Sätzen erklären kann, was es ist, wie auch ein Einführungsworkshop für Tänzer und Dirigenten erstellen möchte. Ich hatte diese beiden Gruppen gewählt, weil sie mir am Herzen liegen und ich über diese Tätigkeiten, besonders das Tanzen, wesentlich mehr als nur Grundlagenwissen besitze.
Plötzlich erhalte ich diese Woche eine Mail mit dem Aufruf, dass für ein Konzert hier in Berlin 70(!) Flötisten und Saxophonisten gesucht werden. Ausführende des Konzerts ist ein Ensemble für neue Musik, auf das ich schon letztes Jahr aufmerksam geworden bin. Hatte mich aber nach meinem Kulturmanagementweiterbildung auch nicht dort für ein Praktikum beworben, obwohl ich es in Erwägung gezogen hatte, da ich wusste, dass mein Weg nicht in diesen Arbeitsbereich führt.
Auch eine Flötistin dieses Ensembles war mir aufgefallen, unterließ es aber sie wegen Unterricht zu kontakten, da ich erst meine Selbständigkeit wieder aufbauen wollte, bevor ich wieder Querflötenunterricht nehme. Mir war auch der Dirigent durch sein interessantes Reportoire und sein Schwerpunkt “Neue Musik” aufgefallen, hielt mich aber zurück ihn wegen “Quantum Performance” zu kontakten, da ich, ja richtig, mich zu erst um meine Selbständigkeit kümmern wollte.
Wie die Fügung (oder was auch immer) es will, ist das ausführende Ensemble, genau das, was ich mir schon ausgeguckt hatte. Genau mit dieser Flötistin werde ich zwei Proben haben und dieser Dirigent leitet das Konzert. So erhalte ich jetzt die wunderbare Möglichkeit sie und ihre Arbeit kennenzulernen um dann entscheiden zu können, ob sie eine für mich eventuell passende Lehrerin und der Dirigent jemand ist, mit dem ich über das Konzept von “Quantum Performance” sprechen könnte.
Das war am Dienstag. Heute erreichte mich das Info, dass die Martha Grahan Dance Company vom 12. – 17. Oktobe in Wien gastieren wird. Hier werde ich nun in der Lage sein mit Tänzern, mit denen ich schon bei ihrem Gastspiel in Berlin vor zwei Jahren energetisch gearbeitet habe (wo für mich alles mit “Quantum Performance” begann) nicht nur diese Kontakte werde wieder auffrischen können, sondern auch um einen Termin mit der künstlerischen Direktorin bemühen werde um mit ihr über Martha’s “Art of Performance” – Training zu sprechen wie auch über meine ergänzende Weiterentwicklung zu “Quantum Performance”. Diesmal werde ich das Angebot annehmen, als ehemalige Schülerin der Schule am Company Training teilzunehmen. Jetzt habe ich dadurch wieder ein Ziel um zu trainieren. So kann ich dann auch herausfinden, ob mir diese Technik und das Training wirklich noch so viel bedeuten wie ich jetzt fühle, ohne jedoch die Praxis zu haben.
Dies fühle sich alles so gut und stimmig an, dass es mir leicht fällt Entscheidungen zu treffen, wie z. B. einen Flug nach Wie buchen, täglich wieder ins FitnessCenter zum Training zu gehen und wieder jeden Tag Querflöte zu spielen. Ich bekomme jetzt auch schon so viele Ideen was ich in Wien noch alles machen werde, was ich ganz schnell notieren muss, weil es sich sonst genauso schnell wieder verflüchtigt. Davon mehr, wenn es so weit ist….
Die Mühelosigkeit mit der das alles passiert fühlt sich sooooo gut an!
Posted @ 9:12 AM on Juni 30, 2010 by Argante
Die Landung war am 1.Juni, so als ob jemand einen Schalter umgelegt hätte.
Dann habe ich erstmal 14 Tage mit Verschnaufen verbracht um mich an das Neue und Ungewohnte zu gewöhnen. Das Ungewohnte bestand darin, dass sich alles “anders” auf eine ganz diffuse Art und Weise anfühlte. Nichts schien so zu sein, wie es auf den ersten Blick hin aussah. Gleichzeitig lebe ich konstant eine Verbundenheit mit allem was ist, egal wo es sich befindet, je nach dem auf was sich gerade meine Aufmerksamkeit richtet.
Inzwischen fühlt sich alles entspannter an, und ich fühle mehr meinen eigenen Raum, trotz stetiger Verbundenheit mit allem was ist, und stetiger Verbundenheit mit der göttlichen Quelle. Ob es wirklich die göttliche Quelle ist, weiß ich nicht, aber es fühlt sich an, als wenn die Frequenz über das was mein Höheres Selbst und Göttliches Selbst ist, weiter hinausgeht. Damit meine ich eine “höhere” Frequenz, aber nicht ausserhalb von mir, weil alles sowieso gleichzeitg in mir und überall ist. Ich bin Erdenbürgerin und Tochter des Universums.
Im Augenblick mache ich eine Bestandsaufnahme meiner bisherigen Ziele und justiere nach, setze etwas andere Prioritäten und fühle mich überhaupt nicht so poetisch wie in meinem letzten Blogeintrag. Ich stehe jetzt fest im Hier und Jetzt, im Herzen zentriert und geniesse die neue Leichtigkeit in meinem Leben.
Ich beobachte wie meine Nachbarn ihre tägliche Dosis Drama leben, nehme es wahr, und fühle mich nicht damit verbunden. Bin ein Zaungast, der wahrnimmt, aber nicht dazugehört. Aber die stille Gewissheit in mir tragend, dass irgendwann mal auch sie werden loslassen können, in dieser oder einer der nächsten Inkarnationen…….
Ich erfühle mein Leben in Südengland und ein wohliger Friede steigt in mir auf.
Ach ja, ich will mich mal so langsam um Umzugskartons kümmern.
Posted @ 12:15 PM on Mai 15, 2010 by Argante
Die Trennung der Dimensionen schreitet mit 7-Meilen-Stiefeln vorran. Die einzige Orientierung ist im Zentrum meines Seins. Kein Ort nirgends zur Erdung. Ich in mir, ist alles was ist.
Sobald ich den Zentralkern der Erde anpeile oder gleichzeitig den Erdenkern und meinen Seelenursprung, erlebe ich den freien Fall, wie ein Trudeln im Universum. Also, dann doch wieder lieber in mein eigenes Zentrum zurück zu mir.
Ungewohntes Gefühl von Nicht-Verbundenheit. Aber nein, da sind feine Bande, filigrane Fäden kosmischen Klangs, zu meinen Feundinnen K. und N., schwebend im Zentrum ihres eigenen Seins.
Ich erahne noch andere zarte Verbindungen aus kleinen, filigranen Klangfäden, die in meine Richtung pulsen. Wer sind sie? Wie kann ich mit ihnen Kontakt aufnehmen? Ich pulse meine Frequenz in die Unendlichkeit des Universums. Ich bin.
Das muss reichen. Keine Erwartungen, keine Hoffnungen, keine Definitionen, keine Vergangenheit, nur Zukunft.
Ich schwebe im Klangraum des Nichts mit allen Möglichkeiten des Seins, das darauf wartet von mir, in meinen Mitschöpferschuhen stehend, aus dem Blickwinkel meines Herzens heraus, neu erschaffen zu werden.
Die Stunde Null ist jetzt.